So sichert LTA Lufttechnik unterschiedlichste Produktions-prozesse

In der modernen Fertigung entstehen verschiedenste luftfremde Stoffe: Stäube, Rauche, Emissionen, Gase, Nebel und Späne. Diese beeinflussen nicht nur die Produktqualität, sondern auch die Sicherheit Ihrer Mitarbeitenden und Ihrer Anlagen.
Unterstützte Produktions­prozesse
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Entdecken Sie die häufigsten Prozesse in
unserer Übersicht unten:

Luftfremde Stoffe

Die so genannten „luftfremden Stoffe“ sollten so schnell wie möglich gefahrlos entsorgt werden können. Hierzu dienen die Produkte der LTA Lufttechnik, denn die Erfassung dieser oftmals gefährlichen Stoffe erfolgt hauptsächlich über eine Absaugung. Diese sollte möglichst schnell nach der Entstehung der luftfremden Stoffe und auch möglichst nahe am Entstehungsort erfolgen. Mindestens genauso wichtig: Die Absaugung darf keinesfalls den Produktionsprozess oder das bearbeitete Material/Produkt beeinträchtigen.
Selbstverständlich sind die LTA-Experten mit den jeweils nationalen Richtlinien vertraut, und auch konzerninterne Vorgaben sind uns im Rahmen von OEM-Projekten bekannt. Denn: Wir setzen uns intensiv mit den Gegebenheiten vor Ort auseinander, bevor wir eine Lösung entwickeln.

Wir wissen, was SIE tun.

An dieser Stelle ermöglichen wir Ihnen einen schnellen Abgleich Ihrer Produktionsprozesse, den daraus möglichen Kontaminationen und Gefährdungen sowie den dazugehörigen Regularien mit unseren Lösungen für diese Herausforderungen. Denn: Wir wissen, was SIE tun. Wir wissen aber auch, wie wir Sie dabei mit UNSEREM Tun unterstützen können.

Wir bieten Lösungen für fol­gen­de Produktions­prozesse

Ihr Ansprechpartner

Drehen, Fräsen & Bohren

Die Zerspanungsarten Drehen, Fräsen, Sägen, Bohren etc. von Materialien wie Grauguss, Hartstahl, Leichtmetalle, Bundmetalle und Legierungen machen den Einsatz von Kühlschmierstoffen (KSS) wie Öl, Emulsion oder MMS notwendig.

Im Bearbeitungsprozess entstehen Stäube und Aerosole bzw. ein Gemisch daraus. Diese verunreinigen den Maschinenraum und können die Gesundheit des Menschen gefährden – vor allem dann, wenn die verunreinigte Luft nach außen dringt. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich Rauch und Dämpfe bilden durch die thermischen Effekte beim Spanen.

Die elektrostatischen, wie auch die mechanischen Filtrationssysteme 
von LTA bieten hier die Lösung für Einzelplatz-, Gruppen- und Zentralabsaugung.

Schleifen

Der Prozess des Schleifens benötigt essenzielle Hilfsmittel. Zu diesen gehören Kühlschmierstoffe, Emulsionen, Lösungsmittel, alkalische Reiniger, Korrosionsinhibitoren, Addititve für Kühlschmierstoffe wie Antischaummittel, Biozide oder Verschleißschutzadditive.

 

Außerdem werden Bindemittel für Schleifmittel benötigt (Harze, Kunstharze, keramische Bindemittel) und Trennmittel sowie Viskositäts-Verbesserer. Beim Schleifen wie auch beim Sägen werden punktförmige Staubemissionen freigesetzt – aus Metall bzw. Schwermetall, aber auch aus Kunststoff und Keramik.

 

In Hochgeschwindigkeits­schleifmaschinen entstehen aufgrund der hohen Werkzeuggeschwindigkeiten (Ventilationswirkung) außerdem durch Zerstäubung feinste Partikel aus Kühlschmierstoff (Kühlschmierstoffaerosole). Diese Kühlschmierstoffe können jedoch z. B. mit einem LTA Nassabscheider erfasst werden.

Umformen

Umformprozesse benötigen zur Reduzierung des Reibwiderstands bzw. zur Kühlung der Werkzeuge oft Hilfsstoffe. Zu diesen gehören Schmierstoffe bzw. Walz- und Tiefziehöle sowie Ziehmittel. Sie zählen zu den Gefahrstoffen und machen deshalb besondere Vorkehrungen bei ihrer Anwendung notwendig.

 

Beim Umformprozess können sich diese Hilfsstoffe erwärmen, wodurch kaum zu vermeidende Emissionen entstehen, die umgehend und zuverlässig abgesaugt werden sollten.

Pressen

Bei der Bearbeitung von Metallen und Kunststoffen durch Pressen werden unterschiedlichste Hilfsstoffe verwendet, um diesen industriellen Prozess zu optimieren. Dazu gehören Schmiermittel bzw. Trockenschmierstoffe wie Graphit oder Molybdändisulfid; Trennmittel (silikon- oder wachsbasiert) und Puder, um ein Anhaften des Werkstoffs an der Form zu verhindern.

 

Außerdem kommen Kühlmittel zum Einsatz, so genannte wasserbasierte Kühlschmierstoffe und es braucht Reinigungsmittel (Lösungsmittel und Detergenzien bzw. Reinigungsgranulate), Korrosionsschutzmittel (Öle und Wachse); Zusatzstoffe (Weichmacher, Stabilisatoren, Härter und Beschleuniger) und am Ende ev. noch Schleifpasten und Poliermittel zur Nachbearbeitung.


Bei der Anwendung dieser Hilfsstoffe während des Pressens können unterschiedliche Schadstoffe entstehen. Zu diesen zählen Metall- und Kunststoffstäube, flüchtige organische Verbindungen (VOCs), Rauch und Dämpfe (vor allem dann, wenn beim Pressen auch geschweißt und gelötet wird); Gase und Ölnebel.

Härten

Beim industriellen Prozess des Härtens kommen unterschiedliche Hilfsstoffe zum Einsatz, um qualitätsvolle Werkstücke zu erreichen. Dazu gehören Härtesalze (Nitriersalze und Carbonitriersalze), Kühlmittel und Abschreckmittel wie z. B. Öle und Solen, aber auch Schutzgase und Atmosphärenmodifikatoren.

 

Außerdem braucht es Reinigungs- und Entfettungsmittel, Temperaturkontrollmittel, Hartmetallbeschichtungen und Pasten sowie Aushärter und Beschleuniger.

Gießen

Beim Prozess selbst können – auch aufgrund der Anwendung dieser Hilfsstoffe – unterschiedliche Schadstoffe emittieren. Dazu gehören u.a. Metallstaub, Aerosole von Abschreckölen (die vor allen Dingen beim schnellen Abkühlen in Öl entstehen können), Feinstaub sowie Dämpfe und Rauch. Der Einsatz von Absaug- und Filtrationssystemen ist eine wichtige Maßnahme zur Kontrolle und Reduzierung dieser Schadstoffe.

Sonstiges

Sie arbeiten mit Prozessen, die wir an dieser Stelle nicht aufgeführt haben? Dann können Sie sich dennoch gerne mit uns in Verbindung setzen. Wir sind bereit, gemeinsam mit Ihnen für die Reinhaltung Ihrer Luft und für die Einhaltung aller Vorschriften die perfekte Lösung zu entwickeln. Wenn Sie eine Beratung wünschen, können Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

Häufig gestellte Fragen
zu den Produktions-
prozessen

Produktionsprozesse erzeugen nicht nur unterschiedliche Produkte – sie bringen auch eine Vielzahl an Stäuben, Rauchen, Emissionen, Gasen, Nebeln oder Spänen hervor. Diese luftfremden Stoffe wirken sich nicht nur auf die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden aus, sondern auch auf Ihre Verpflichtung zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie Arbeitsschutz, Maschinenrichtlinien und Nachhaltigkeitsstandards.

 

Damit diese Stoffe schnell und sicher entfernt werden können, bietet LTA Lufttechnik die passenden Lösungen. Die Erfassung erfolgt in der Regel über Absaugungen – idealerweise direkt am Entstehungsort und unmittelbar nach der Bildung der Schadstoffe. Ebenso entscheidend: Die Absaugung darf den Produktionsprozess oder das bearbeitete Material keinesfalls beeinträchtigen.

Bei Nassanwendungen wie z. B. Absaugung von Kühlschmierstoffnebel, können elektrostatischen, wie auch die mechanischen Filtrationssysteme eingesetzt werden.  LTA bietet hier die Lösung für Einzelplatz-, Gruppen- und Zentralabsaugung.

Bei Trockenprozessen setzen wir auf mechanische Feststofffilter, die Staub und Rauch zuverlässig erfassen und abscheiden – unabhängig von Art und Menge. 

Unsere Systeme sind flexibel einsetzbar: von einfachen industriellen Anwendungen bis hin zu komplexen Anforderungen mit speziellen Kundenvorschriften. Für die Reinigung gesundheitsschädlicher Partikel stehen leistungsstarke Patronen- und Taschenfilter zur Verfügung. So sichern Sie nicht nur die Luftqualität, sondern auch die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden und die Qualität Ihrer Produktion.

Die Wahl der richtigen Absaugung beginnt mit einer fundierten Analyse.
Genau darauf sind die Beratungs-Experten von LTA Lufttechnik spezialisiert. Wir kennen alle relevanten Parameter, die für die optimale Auswahl eines Filtrationssystems entscheidend sind – und unterstützen Sie dabei, die perfekte Lösung zu finden. 

Ob mechanische oder elektrostatische Filter, Einzelplatz- oder Gruppenabsaugung, Zentralanlage oder Systeme für Nassbearbeitung: Wir empfehlen Ihnen genau das System, das zu Ihren Anforderungen passt. Unsere Lösungen überzeugen durch höchste Abscheideleistung, geräuscharmen Betrieb und ein durchdachtes Innenleben – sogar waschbar für maximale Hygiene und Langlebigkeit. LTA Lufttechnik – für saubere Luft, sichere Prozesse und nachhaltige Produktion.

Unzureichende Prozessluft-Filtration gefährdet nicht nur die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden, sondern auch die Leistungsfähigkeit Ihrer Maschinen und die Qualität Ihrer Produkte. Staub, Rauch und Ölnebel führen zu erhöhtem Verschleiß, ungeplanten Stillständen und steigenden Wartungskosten. Gleichzeitig sinkt die Produktivität, wenn schlechte Luft die Konzentration beeinträchtigt oder gesetzliche Vorgaben verletzt werden.

Luftreinigung im Rahmen industrieller Prozesse ist längst kein Luxus mehr, sondern gesetzlich vorgeschrieben. Darüber hinaus hat der Einsatz von Filtrationssystemen bei Prozessen wie Spanen, Schleifen, Umformen, Pressen, Härten usw. nicht nur direkte Vorschriften zur Grundlage. Vielmehr ist die Sorge um die Unversehrtheit und Sicherheit von Menschen an ihren Arbeitsplätzen bzw. an Maschinen mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der sozialen Nachhaltigkeit eines Unternehmens. So findet die Ausstattung von industriellen Arbeitsplätzen mit Filtrationssystemen – vor allem mit niedrigem Energieverbrauch – durchaus bereits ihren Niederschlag in den Nachhaltigkeitsberichten von Unternehmen.

KSS-Nebel

Achtung! So gefährlich sind Kühlschmier­stoffe!

Der Mensch ist im Umgang mit Kühlschmierstoffen gefährdet, weil er sie über seine Atemwege aufnehmen kann. Ist er diesen ausgesetzt, gehen Fachleute davon aus, dass rund 10-20 µm große Partikel in der Nase einbehalten werden. Jene mit einer Größe von 2-15 µm dringen vor bis in die Bronchien und Bronchiolen. Jene, die kleiner sind als 2 µm, gelangen sogar bis in die extrem feinen Verästelungen der Lunge (Alveolen).
Dort werden sie durch Makrophagen (Freßzellen bzw. weiße Blutkörperchen) abgebaut und in die Lymphgefäße transportiert.

Als am gefährlichsten gelten Partikel mit einer Größe von 2.0 – 0.1 µm.
Emulsionsnebel und ölhaltige Luft bergen jedoch noch ganz andere Gefahren. Sie können die Elektronik von Maschinen und Geräten stören, Steuerungseinheiten außer Kraft setzen oder sogar zu Kurzschlüssen und Korrosion führen. Setzen sich Öl und Emulsionen an Stellen ab, wo sie nicht erwünscht sind, führt dies zu einer Verschmutzung und damit zum Schaden von z.B. Kundenprodukten.
Und: Öl und Emulsionen, die sich auf dem Boden niederschlagen, stellen für die Mitarbeitenden ein Risiko dar – nicht nur, weil sie eingeatmet werden können, sondern auch, weil sie die Gefahr des Ausrutschens in sich bergen.